One for the Planet

Wie aus einer fernen Zukunft und doch noch gar nicht so lange her: Immer freitags zog die Schar jugendlicher Demonstranten mit bunt bemalten Pappschildern die Bockenheimer Landstraße entlang Richtung Alte Oper. Unser Team meist komplett für Minuten versammelt auf dem Balkon unserer schönen Villa May. Ringsum Lächeln, Daumen-Hoch-Gesten, anfeuernde Rufe. So viel Sympathie war selten für Demos, so ganz anders – nämlich positiv und mitreißend – die Stimmung, so ernst und jeden betreffend das Anliegen der „Fridays-For-Future“-Bewegung. Ein bisschen neidisch sahen wir sie jeden Freitag weiterziehen. Wir hatten zu tun.

 

Was aber kann man tun? Celin, die Tochter eines politisch engagierten Freunds der Agentur, hatte da eine Idee. Gemeinsam mit einer Handvoll Aktivisten gründete sie die Plattform One-for-the-Planet. Der Name ist Programm: Jeder kann beitragen zum Klimaschutz. Durch seine Einstellung, sein Verhalten und sein gesellschaftliches Engagement. Und was das Finanzielle betrifft: Schon ein Euro im Monat kann etwas bewirken, wenn viele dabei sind

 

Seit März 2020 konnten die One-for-the-Planet-Macher auf diese Weise schon acht Klima- und Umweltschutzprojekte fördern, darunter die Neuanlage von Wildblumenwiesen, Artenschutzprojekte oder Umweltbildungsprogramme für Kinder. Keins dieser Projekte wird sich in der Klimabilanz Deutschlands messbar niederschlagen. Die Wirkung ist eine andere. Mit ihrer Botschaft „Seht her, wir unternehmen etwas“ regen sie dazu an, über den eigenen Einflussbereich für den Klimaschutz nachzudenken So kann aus dem Einzelnen, der den Planeten schützt, eine wirkmächtige Vielzahl werden: onefortheplanet.de

 

 

 

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